Songbook
Wir freuen uns sehr, ab ca. Mitte November gibt es ein "Klaus Hoffmann Best off-Songbook" mit 128 Seiten. Herausgeberverlag ist Bosworth Edition.
Das Songbook enthält 40 Lieder mit Text, Melodielinie und Gitarrenakkorden, zum Preis von 24,95 €. Es wird dann auch in Kürze in unserem shop zum Kauf angeboten.

Musik Bewegt

Afghanischer Frauenverein
"Eine Chance auf Schule für 1000 Kinder"
Wie viele Künstler habe ich mich dazu entschlossen, auf der Online-Spendenplattform www.Musik-Bewegt.de - http://www.musik-bewegt.de/- als Botschafter für ein Hilfsprojekt zu stehen, um gemeinsam mit meinen Fans und Unterstützern mehr zu bewegen und mit einer Spende zu unterstützen.
Auf der Plattform sind unterschiedliche Künstler*innen aus unterschiedlichen Musik-Genres vertreten, die für eine Vielzahl von Hilfsprojekten Pate stehen und gemeinsam mit ihren Fans mehr bewegen wollen. 100 % der Spende werden an die Projekte weitergeleitet und man erhält umgehend eine Spendenbescheinigung.
Auf Musik Bewegt setze ich mich für das Projekt "Eine Chance auf Schule für 1.000 Kinder" von dem Afghanischen Frauenverein ein, der sich seit 25 Jahren insbesondere für Frauen und Kinder in den ländlichen Gebieten Afghanistans einsetzt.
Wenn Ihr mehr darüber erfahren und vielleicht auch mit einer Spende die Arbeit des Vereins unterstützen möchtet, so dass 1.000 Mädchen und Jungen gemeinsam eine neue Schule besuchen können, findet Ihr hier weitere Informationen:

https://www.musik-bewegt.de/kuenstler/klaus-hoffmann
Jacques Brel á Knokke-Le-Zoute-1963
Das legendäre Konzert ist am
Sonntag, 10. November 2019, 17.45
auf ARTE zu sehen!
Mit Liedern wie "Ne me quitte pas" und "La valse à mille temps" eroberte der belgische Chansonnier Jacques Brel in den späten 1950ern die internationale Musikszene. In diesem Jahr wäre der berühmte Musiker 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Fassung der Live-Aufnahme seines Konzerts von 1963 im belgischen Badeort Knokke-Le-Zoute.
Kaum ein Liedermacher hat die französische Chanson-Szene so sehr geprägt wie Jacques Brel. Der überaus charismatische und expressive Sänger wurde in den späten 1950er Jahren zu einem gefeierten Weltstar und wird heute in Frankreich und Belgien wie ein Nationalheiliger verehrt. Seine humorvollen, tiefgründigen und sozialkritischen Lieder wurden im französischen Original oder in Übersetzungen von zahlreichen Musikgrößen interpretiert – von David Bowie und Ray Charles über Nirvana bis hin zu Madonna. In diesem Jahr wäre der berühmte Chansonnier 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Live-Aufnahme seines Konzerts vom 23. Juli 1963 im Casino von Knokke-Le-Zoute, einem noblen Badeort in seiner belgischen Heimat, an dem er jährlich ein Konzert gab. Die Aufnahmen zeigen Brel bei einer mitreißenden Darbietung, bei der ihm stets der Spagat zwischen Gesang, Drama und Comedy gelang. Seiner Tochter France Brel zufolge war die Show so überwältigend, dass viele Zuschauer das Gefühl hatten, er hätte an diesem Abend einzig und allein für sie selbst gesungen. Neben den Hits „Bruxelles“, „Quand on n'a que l'amour“, „Rosa“, „La Fanette“ und „Mathilde“ interpretierte er bei diesem Konzert erstmals sein Lied „Madeleine“. Die Aufzeichnung des Konzerts wurde 2018 anlässlich des 40. Todestages des Sängers aufwendig von der Jacques-Brel-Stiftung restauriert.ARTE TV Concert

https://www.arte.tv/de/videos/086156-000-A/jacques-brel-a-knokke-le-zoute-1963/
01. November 2019, 17.04 bis 18.00 Uhr SR 3, Saarlandwelle
Sendung des Mitschnittes der musikalischen Lesung
"Als wenn es gar nichts wär", vom 19. September 2019 in der ehemaligen Sendeanlage "Europe 1"
22. Oktober 2019
Wiener Zeitung
INTERVIEW
Klaus Hoffmann: "Du musst das Pathos genießen"
Der Berliner Chansonnier über die Vorzüge des Schwelgens, über Selbstwiederholung, Wandel und Tod.
Christoph Forsthoff
Hat im Lauf seiner Karriere mehr als 600 Lieder geschrieben - und keine Angst vor Wiederholung:

Die Mär vom armen Poeten pflegt Klaus Hoffmann zwar nicht - und doch ist der Besucher überrascht, der sein Büro in einem ebenso imposanten wie edlen Jugendstilhaus auf Berlins Flaniermeile Kurfürstendamm betritt. Ein "großes Geschenk" der kunstsinnigen Eigentümerin seien diese beiden gemieteten Räume im Obergeschoß, beeilt sich Deutschlands bester Chansonnier zu erklären: Schließlich ist der 68-Jährige eher ein Sänger, der auf Dezenz setzt, ein Autor und Schauspieler der leisen Töne. So wie auf seinem aktuellen Album "Aquamarin", dessen melancholische und romantische Lieder der Berliner am 23. Oktober mit seinem Pianisten Hawo Bleich im Wiener Theater Akzent präsentiert. Ein Gespräch über Pathos, Poesie und PR-Texte.
"Wiener Zeitung":PR-Texte schlagen gern große Töne an - auch der Ihrige macht da keine Ausnahme, wenn es heißt, Sie seien mit Ihrem aktuellen Album wie mit keinem zuvor bei sich angekommen. Wann ist der Mensch bei sich angekommen?
Klaus Hoffmann: Wenn er diesen Satz wie eine Antithese nimmt, sie dreimal in die Luft wirft und sagt: Niemals, die Reise geht weiter. Es ist einfach Quatsch. Ich hätte das Album auch Amarcord betiteln können: Das heißt in einem italienischen Dialekt "Ich erinnere mich", und mit eben diesem Gedanken beschäftige ich mich schon die letzten drei Alben - so gesehen ist da jetzt etwas angekommen. Aber ich gehe natürlich hoffentlich weiter. Doch das Ankommen ist ein Ideal, ein romantisches Bild - den Aquamarin kannst du jetzt auch in die Luft werfen und gehst weiter . . . was haben Sie eigentlich gefragt?
Wann kommt Klaus Hoffmann bei sich an?
Ich habe einmal ein Lied gemacht, das "Zeit zu leben" heißt und für das ich die Zeilen eines Mauer-Graffitis aufgenommen habe: "Halt es fest, sagt der Kopf - lass es los, sagt das Herz." Nicht der Fall ist der Tod, dieses Verlieren und Loslassen - das Festhalten ist im Grunde der Sterbevorgang. Schwer zu verstehen für solch einen Festhalter wie mich. Insofern ist der Aquamarin vielleicht ein kindlicher Ausdruck, um einmal etwas anzustiften, das außerhalb der politischen Korrektheit und meiner sonstigen Hausordnung liegt.
Was Ihnen weiterhin wichtig scheint, ist das Pathos - passt es noch in unsere Zeit?
Nein, überhaupt nicht - aber es wird wiederkommen. Schauen Sie doch einmal in den deutschen Bundestag: Dort nutzen sie auf der rechten Seite das Pathos, um laut zu werden. Andererseits: Was ist Pathos eigentlich? Bei den Franzosen würdest du sagen, es gehört dazu, wenn Brel mit den Ohren gewackelt und sich im Grunde bis zur Karikatur vernichtet hat auf der Bühne - das nannten die dann sich selbst zu verbrennen. Im Gegensatz zu den langweiligen deutschen Liedern, die noch bis vor nicht allzu langer Zeit auf einer austauschbaren Tonspur liefen . . . Doch zum Glück gibt es jetzt wieder mehr, die pathetisch daherkommen.
Pathos bewegt also schon noch?
Ja, und du musst es auch genießen, denn ein Lied ist doch kein sozialromantischer Diskurs über das Ende einer Dienstfahrt! Im Grunde ist doch alles Pathos: Schau dir etwa die Posen der Rock’n’Roller an - und eben das will ich doch auch und deswegen ertrage ich es auch so gern.
Sie haben im Laufe Ihrer bald fünf Bühnenjahrzehnte mehr als 600 Lieder geschrieben - gab es da nie die Angst, sich zu wiederholen?
Absolut - das macht man ja auch. Aber es ist doch völlig unwichtig - entscheidend ist, dass du es machst. Ich hoffe doch auch, dass ein Bob Dylan sich wiederholt, und kaufe mir sein neues Album, um eben das zu hören.
Ihr musikalischer Papa, Charles Aznavour, dem Sie auch ein Lied auf Ihrem aktuellen Album gewidmet haben, ist im Vorjahr gestorben - ist damit auch in Ihnen etwas gestorben?
Ich war auf einer Fähre von Dänemark nach Sylt, als ich die Nachricht auf meinem Handy las - und das hat mich geschockt. Das war ähnlich wie beim Tod der Knef, die ich auch sehr verehrt und geliebt habe, gerade im musikalischen Bereich. Doch etwas gestorben? Nein, Aznavour ist für mich ebenso wenig gestorben wie ein Yves Montand oder ein Jacques Brel - da bin ich kein Apotheker, denn ich will ja nichts erhalten oder eine Mode bewahren, sondern bin froh, meine Musik machen zu können. Und die ist eben durchzogen von diesem Blümeranten und auch ein wenig Parfümierten dieser Zeit.
Einer Zeit, die sich nicht nur in
Ihren Liedern widerspiegelt, sondern auch in Ihrem Publikum, das mit Ihnen älter wird. Haben Sie keine Ambitionen, mehr jüngere Menschen in Ihre Konzerte zu locken?
Soll ich mich wie einige Kollegen hinstellen und sprachlich auf die Kacke hauen, um einen Jugendslang vorzugeben? Das würde ich nie machen. Aber deshalb bin ich trotzdem noch nicht im Altersheim unterwegs und habe davor auch keine Angst: Hauptsache, ich mache es gut.
Der Vorteil des Alters sei, so haben Sie einmal gesagt, dass man schon eine Menge erlebt habe - aber werden damit nicht auch die Zukunftsängste größer?
Bestimmt. Doch Ängste begleiten uns ohnehin ein Leben lang. Ich finde es etwa einfach immer wieder unglaublich, dass wir uns hier irgendwann verabschieden müssen. Ein Regiefreund von mir war schlicht beleidigt durch die Tatsache, dass er sterben muss - und Woody Allen hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, als er die Frage gestellt bekam, wie er zum Tod stünde. Er hat geantwortet: Ich bin dagegen.
18. Oktober 2019, 19.45 Uhr
Fernsehen Österreich ORF3
Sendung "Kultur heute"
Verleihung Verdienstorden des Landes Berlin
Am 01. Oktober 2019 um 14 Uhr bekam Klaus mit 12 weiteren Preisträgern im Roten Rathaus in Berlin vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller,
den Verdienstorden des Landes Berlin überreicht.

Foto: Thomas Moser
Klaus Hoffmann in Griechenland
Am 07.11.2017 erschien in Griechenland und Zypern eine CD mit Liedern von Klaus Hoffmann in griechisch, gesungen von Michail Sicas und übertragen von Stamatis Gkikas
https://www.youtube.com/watch?v=d2ieESyWGBU
www.ogdoo.gr/diskografia/nees-kyklofories/michail-sicas-se-arxaio-nero

Auch bei Amazon bestellbar!

Die Titel sind:
1. Als wenn es gar nichts wär
2. Von dieser Welt
3. Daß ich Dich lieb
4. Ich gehe in ein anderes Blau
5. Ich bin zu müde um höflich zu sein
6. Blinde Katharina
7. Morjen Berlin
8. Zittern vor den Frauen
9. Der Zorn der bösen Affen
10. Für det bißchen Zärtlichkeit
11. Eine Schönheit ist sie nicht
12. Berliner Sonntag
13. Mach das Licht noch einmal an
rbb Fernsehen, Freitag 19.07.2019, 20.15 Uhr -
Classic Open Air 2019, "First Night - Berlin, Berlin"
Rolf von Sydow ist gestorben. Der grosse Regisseur und Mann mit dem warmen Herzen eines Poeten.
Er lehrte mich E und U im Spiel nicht zu trennen. Unvergessen, ruhe in Frieden, mein Guter, ich bin Dir dankbar für alles.
Klaus
Sängertreffen in Neuhardenberg,
Pfingstsamstag, 08. Juni 2019, ab 14.oo Uhr
Pfingstsamstag, 08. Juni 2019, findet in Schloss Neuhardenberg
erstmalig das Neuhardenberger Sängertreffen Open Air
"Lieder, Sänger und Poeten" statt.

Klaus kuratiert, moderiert dieses Sängertreffen mit

Katharine Mehrling
Etta Scollo
Wenzel
Konstantin Wecker
Erika Pluhar.

Und tritt natürlich auch selbst auf.
Nähere Informationen findet Ihr direkt bei der Stiftung Schloss Neuhardenberg:

https://www.schlossneuhardenberg.de/veranstaltungen/programm/lieder-saenger-und-poeten-neuhardenberger-saengertreffen/
Samstag, 25.05.2019, 20.15 Uhr - rbb Fernsehen -
TV-Chronik Berlin-Schicksalsjahre einer Stadt, 1976,
88:53 min
1976 - Interview mit Klaus Hoffmann zu dem Jahr der Veröffentlichung seiner 1. LP, dem Leben und dem Geist in der geteilten Stadt, ist einer der Bestandteile dieser Sendung.
05.04.2019 DER TAGESSPIEGEL - Neuhardenberg 2019 -
Konzerte
Lebenskluge Botschaften - Klaus Hoffmann holt Weggefährten wie Erika Pluhar und Konstantin Wecker zum Sängertreffen
von Hella Kaiser
Hoch über dem Kopf dieser weite blaue Himmel des Oderbruchs, unter den Füßen weiches Gras und schmeichelnde, oft auch anspruchsvolle Töne für die Ohren. Das wird ein Fest! Zum ersten Mal gibt es das "Neuhardenberger Sängertreffen" - natürlich Open Air. Ob Klaus Hoffmann das kuratieren wolle, fragte man aus Neuhardenberg. Klar wollte er. Kein Problem, er kennt doch so viele Kollegen. Alte Weggefährten, aber auch jüngere Künstlerinnen und Künstler, die er schätzt. "Alle haben spontan zugesagt", erzählt Hoffmann, so, als staune er selbst darüber. Vielleicht liegt es an diesem einzigartigen Ort, von dessen Romantik Hoffmann schwärmt. Aber vielleicht hat jeder auch einfach Lust auf ein nettes Treffen mit Freunden aus der Szene.
Klaus Hoffmann, der vor Kurzem sein 42. (!) Album unter dem Titel "Aquamarin" veröffentlicht hat, wird moderieren. Aber natürlich wird er auch selbst singen, eine Mischung aus alten und neuen Liedern, vielleicht sogar ein paar Songs von Jacques Brel. Der Belgier schließlich hatte ihn früh fasziniert und inspiriert, eigene Songs zu schreiben und zu interpretieren.
Eine ganz Große darf Hoffmann ansagen: Erika Pluhar. Ihre (lebens-)klugen, oft so nachdenklich stimmenden Songs passen gut in diese stille Gegend. Ob sie wohl auch eins von ihren bitterbösen Wiederliedern singen wird?
Deutsches dominiert bei diesem Sängertreffen, und so ist es gut, dass auch Etta Scollo eingeladen ist. Die temperamentvolle Sizilianerin mit Wohnsitz in Berlin mischt traditionelle Töne mit Pop und Jazz. Scollo ("Singen gibt mir Freude") kann aber auch leise und berührt mit ihrer betörenden Stimme das Innerste ihrer Zuhörer.
Der in der DDR aufgewachsenen Wenzel ("Abschied immer wieder") ist meist mit mahnenden, zweifelnden Liedern unterwegs. Lange her, dass er über "Die Neuen Menschen" sang und das moderne Reisen beschrieb. Und doch klingt es wie eben gedichtet: "Nur die träge Seele kommt dabei ins Schwitzen/Über Kontinente gehetzt ohne Halt ohne Spur/Verschlingen sie, wie die Kinder Lakritzen/In Minuten tausend Jahre Kultur."
1998 war es, als Wenzel in seinem Song "Such mich nicht" nachts "den Aufmarsch der vergnügungstollen Horden" beobachtete, "eine Demo, ein verwunschner Maskenzug!" - und zu dem Schluss kam: "Vielleicht bin ich auch zu alt dafür geworden, zu vergrübelt und nicht positiv genug." Für Hoffmann ist Wenzel "ein richtiger Rebell", aber auch "fast ein Rimbaud".
Und Konstantin Wecker? "Er ist der lauteste von uns", sagt Hoffmann. Wecker nenne sich selbst "Antifaschist", und tatsächlich kämpft der heute 71-jährige gefühlt schon ewig gegen rechte Strömungen. Unvergessen ist seine bayrische Ballade von "Willy", ("gestern habns an Willy daschlogn und heit, und heit, und heit werd a begrobn"). 1977 hat er sie geschrieben - und singt sie, weil es in diesen Zeiten leider wieder sein muss, immer noch. 2018 hat Wecker unter dem Titel "Sage Nein" antifaschistische Lieder von 1978 bis heute aufgenommen. Aber die wird er doch nicht singen, in der Neuhardenberger Idylle? Man darf gespannt sein. "Er ist ein Bühnentier", sagt Hoffmann über Wecker.
Da hat sich der Kurator was eingebrockt. Muss die unterschiedlichen Charaktere seiner Freundinnen und Freunde bedenken, eher stille Naturen womöglich etwas nach vorne schubsen, und die Extrovertierten einfangen. Und selbst muss er sich zwischen den anderen ja auch einen Platz schaffen. Beginnen will er keinesfalls, "das werden ja nicht Hoffmanns Erzählungen". Vermutlich werde er mit Wenzel einleiten. Und dann vielleicht Katharine Mehrling? Preisgekrönte Schauspielerin, Sängerin, Songschreiberin. Grandios interpretiert(e) sie Edith Piaf - und eigene Lieder so, dass man eine Gänsehaut bekommt. "Ich lauf' ziellos durch Berlin, bin wie besessen auf der Suche nach dem Sinn", heißt es etwa. Immer wieder war und ist die Metropole Thema. Das vierte Album (1978) von Klaus Hoffmann hieß "Was fang ich an in dieser Stadt". Eine Strophe daraus lautete: "Was fang ich an in dieser Stadt/die soviel Fortschritt nötig hat/doch wie ein zahnloses Weib über alles Neue lacht/die für Touristen Masken trägt/wenn ihre Nacht den Dreck verpackt/was fang ich an?/was hält mich noch in dieser kalten rostig fett, schon fast verfaulten Bärenstadt?"
Den Lebensbogen zwischen Aufbruch und Ankunft werden die Liedermacher wohl auch auf der Neuhardenberger Bühne besingen. Ein bisschen Melancholie muss das Publikum wohl aushalten hier, unter den alten majestätischen Bäumen. Passt doch. Berliner auf Landpartie wünschen ja nicht nur johlenden, schenkelklopfenden Spaß.
Alle Künstler kommen "mit kleinem Besteck", erklärt Hoffmann, also ohne Band, nur mit Akkordeon, Gitarre oder Klavier. "Wir kreieren einen Sehnsuchtsort" formuliert er ein wenig ironisch. Und schiebt nach: "Wenn das Konzept ankommt, wollen wir jedes Jahr ein Sängertreffen organisieren." So gesehen könnte er sich schon mal nach Mitstreitern für 2020 umsehen. Und vielleicht ein paar jüngere Interpreten einladen. Womöglich einen neuen Jacques Brel? Der, so meint Hoffmann, hätte es heute schwer. Wer weiß. Neuhardenberg ist gut für kleine Wunder.

- Schlosspark Open-Air, 8. Juni (Pfingstsonnabend), ab 14 Uhr
Ihr Lieben,

Ihr, die Ihr mich begleitet, habt Dank für Eure Treue. Es war ein schweres Jahr mit Verlusten lieber Menschen und doch auch ein gutes Jahr mit wertvollen neuen Begegnungen und wunderbaren Konzerten und Momenten des Glücks.

Ich wünsche Euch ein glückliches Weihnachten.
Bleibt gesund und voller Träume …. und kommt gut hinüber ins Neue Jahr!

Alles Liebe,
Euer Klaus
Wiederholung der Sendung
"Knapp daneben" mit Heiner Knapp und Klaus Hoffmann
am 14.12.2018, ab 0.00 Uhr "Knapp daneben-XXL"
rbb Radio Berlin, "Deutsche Vita" am 17.10.2018
Klaus Hoffmann - Gast bei Heiner Knapp -
"Deutsche Vita", Mittwoch, 17.10.2018, ab 19.15 Uhr