"Lieder Sänger und Poeten" - Konzert in Neuhardenberg entfällt
Leider muss das 2. Neuhardenberger Sängertreffen, das für den 20. Juni 2020 geplant war, aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausfallen. Es wird nächstes Jahr ein neues Sängertreffen geben. Weitere Informationen zur Erstattung der Tickets: www.schlossneuhardenberg.de/veranstaltungen/programm/lieder-saenger-und-poeten-2-neuhardenberger-saengertreffen/
Verschiebung Konzert Bad Zwischenahn 17.07.2020
Das Konzert in Bad Zwischenahn ist aufgrund des Coronavirus vom 17.07.2020 auf den 04.09.2021 verschoben worden, die bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Gaukler müssen essen!
Dieser Satz ging mir damals als Anfänger durch den Kopf. Damals lebte Hanns Dieter Hüsch noch, der zu mir sagte, mach was mit dem Satz. Er hat im Moment eine neue Wertigkeit für mich bekommen.

Frankreichs Künstler reagierten jetzt in einem offenen Brief an Emmanuel Macron, veröffentlicht in der Tageszeitung "Le Monde". "Herr Präsident, machen Sie dieses Vergessen der Kunst und Kultur wieder wett“, unterzeichnet von 230 prominenten Künstlern wie Catherine Deneuve, Isabelle Adjani, Juliette Binoche, Patrick Bruel.

Sie verlangen schnelle Antworten auf die drängenden Fragen, die durch das Fehlen von Kunst und Kultur in den Rettungsplänen der Regierung entstehen.

Auch die Kultur ist kein Bereich, der sich von/durch sich selbst ernährt. Gehen auch wir weiter, lernen wir aus den eineinhalb Metern. Distanz schafft bekannterweise Nähe.
Kunst  ist Lebensmittel. Wir brauchen sie, sie füllt leere Räume mit Fantasie,  Worten, Liedern, Erinnerungen, Hoffnungen und Gefühlen.

Nehmen wir das Angebot der Stille an: Kultur als Lebensmittel zu achten und Kunst und ihre Schaffenden vor dem Sterben zu bewahren.
Künstler müssen essen!

Klaus
Songbook
Wir freuen uns sehr, seit November gibt es ein "Klaus Hoffmann Best of-Songbook" mit 128 Seiten. Herausgeberverlag ist Bosworth Edition.
Das Songbook enthält 40 Lieder mit Text, Melodielinie und Gitarrenakkorden, zum Preis von 24,95 € und kann ab sofort in unserem shop bestellt werden.

Afghanischer Frauenverein
"Eine Chance auf Schule für 1000 Kinder"
Die Initiative "Musik bewegt" ist beendet.
Wir sammeln aber im Anschluss an das Konzert/die Lesung weiter für den Afghanischen Frauenverein und freuen uns über jede Spende, die zu 100 % weitergeleitet wird!
25. April 2020 um 18.30 h Klaus Hoffmann in der Sendung "rbbKultur - Das Magazin", rbb Fernsehen
Coronavirus
Verschiebung der Konzerte Bar jeder Vernunft
Nun sind auch weitere Auftritte auf den Herbst verschoben worden:

Die geplanten Auftritte in der Bar jeder Vernunft sind vom 4.-10. Mai 2020 auf den 6.-11. Oktober 2020 verschoben worden.
Konzertabsagen wegen des Coronavirus
"Klaus Hoffmann singt Brel"-Konzerte werden verlegt
Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus müssen wir die für März geplanten Konzerte in Abstimmung mit den Behörden verlegen. Klaus sowie die Karsten Jahnke Konzertdirektion bedauern diese Umstände sehr.
Folgende Ersatztermine können wir erfreulicherweise sofort bekannt geben:

06.11.2020 Winsen Luhe - St. Marien Kirche
08.11.2020 Schortens - Bürgerhaus
24.11.2020 Bonn Brückenforum
25.11.2020 Mainz - Frankfurter Hof
26.11.2020 Aachen - Eurogress (Brüssel-Saal)
28.11.2020 Soleuvre (Luxemburg) - Konzerthaus Artikuss
29.11.2020 Neunkirchen - Gebläsehalle
07.12.2020 Kaiserslautern - Kammgarn

Alle gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die ursprünglich für den 28.11.2020 geplante Show in Echternach (Luxemburg) - Trifolion wird abgesagt. Die Tickets hierfür können dort zurück gegeben werden, wo sie gekauft wurden.
Weitere ständig aktualisierte Infos für Ticketkäufer auch unter https://kj.de/files/Corona-faq.pdf

Bleibt gesund und wir sehen uns, sobald es wieder möglich ist,

Euer Klaus
5. März 2020 um 20.04h Klaus Hoffmann in der Sendung
"Lieder und Chansons" im SR3, Saarlandwelle
Auf ins neue Jahrzehnt!
Euch allen, die uns begleiten, ein tolles neues Jahr!
Bleibt gesund und habt Dank für die wunderbaren Konzerte 2019.
Euer Klaus
3sat, 14. Dezember 2019, 22 Uhr "Kunst hoch 2"
/https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/kunst-hoch-2-6-100.html
"Kunst hoch 2" porträtiert bekannte Künstler im Doppelpack und lässt den einen über den anderen reden.
Diese Folge porträtiert die Keiser-Zwillinge, Peter und Walter Keiser, Schweiz
https://www.3sat.de/programm?airtimeDate=2019-12-14
Jacques Brel á Knokke-Le-Zoute-1963
Das legendäre Konzert ist am
Sonntag, 10. November 2019, 17.45
auf ARTE zu sehen!
Mit Liedern wie "Ne me quitte pas" und "La valse à mille temps" eroberte der belgische Chansonnier Jacques Brel in den späten 1950ern die internationale Musikszene. In diesem Jahr wäre der berühmte Musiker 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Fassung der Live-Aufnahme seines Konzerts von 1963 im belgischen Badeort Knokke-Le-Zoute.
Kaum ein Liedermacher hat die französische Chanson-Szene so sehr geprägt wie Jacques Brel. Der überaus charismatische und expressive Sänger wurde in den späten 1950er Jahren zu einem gefeierten Weltstar und wird heute in Frankreich und Belgien wie ein Nationalheiliger verehrt. Seine humorvollen, tiefgründigen und sozialkritischen Lieder wurden im französischen Original oder in Übersetzungen von zahlreichen Musikgrößen interpretiert – von David Bowie und Ray Charles über Nirvana bis hin zu Madonna. In diesem Jahr wäre der berühmte Chansonnier 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Live-Aufnahme seines Konzerts vom 23. Juli 1963 im Casino von Knokke-Le-Zoute, einem noblen Badeort in seiner belgischen Heimat, an dem er jährlich ein Konzert gab. Die Aufnahmen zeigen Brel bei einer mitreißenden Darbietung, bei der ihm stets der Spagat zwischen Gesang, Drama und Comedy gelang. Seiner Tochter France Brel zufolge war die Show so überwältigend, dass viele Zuschauer das Gefühl hatten, er hätte an diesem Abend einzig und allein für sie selbst gesungen. Neben den Hits „Bruxelles“, „Quand on n'a que l'amour“, „Rosa“, „La Fanette“ und „Mathilde“ interpretierte er bei diesem Konzert erstmals sein Lied „Madeleine“. Die Aufzeichnung des Konzerts wurde 2018 anlässlich des 40. Todestages des Sängers aufwendig von der Jacques-Brel-Stiftung restauriert.ARTE TV Concert

https://www.arte.tv/de/videos/086156-000-A/jacques-brel-a-knokke-le-zoute-1963/
01. November 2019, 17.04 bis 18.00 Uhr SR 3, Saarlandwelle
Sendung des Mitschnittes der musikalischen Lesung
"Als wenn es gar nichts wär", vom 19. September 2019 in der ehemaligen Sendeanlage "Europe 1"
22. Oktober 2019
Wiener Zeitung
INTERVIEW
Klaus Hoffmann: "Du musst das Pathos genießen"
Der Berliner Chansonnier über die Vorzüge des Schwelgens, über Selbstwiederholung, Wandel und Tod.
Christoph Forsthoff
Hat im Lauf seiner Karriere mehr als 600 Lieder geschrieben - und keine Angst vor Wiederholung:

Die Mär vom armen Poeten pflegt Klaus Hoffmann zwar nicht - und doch ist der Besucher überrascht, der sein Büro in einem ebenso imposanten wie edlen Jugendstilhaus auf Berlins Flaniermeile Kurfürstendamm betritt. Ein "großes Geschenk" der kunstsinnigen Eigentümerin seien diese beiden gemieteten Räume im Obergeschoß, beeilt sich Deutschlands bester Chansonnier zu erklären: Schließlich ist der 68-Jährige eher ein Sänger, der auf Dezenz setzt, ein Autor und Schauspieler der leisen Töne. So wie auf seinem aktuellen Album "Aquamarin", dessen melancholische und romantische Lieder der Berliner am 23. Oktober mit seinem Pianisten Hawo Bleich im Wiener Theater Akzent präsentiert. Ein Gespräch über Pathos, Poesie und PR-Texte.
"Wiener Zeitung":PR-Texte schlagen gern große Töne an - auch der Ihrige macht da keine Ausnahme, wenn es heißt, Sie seien mit Ihrem aktuellen Album wie mit keinem zuvor bei sich angekommen. Wann ist der Mensch bei sich angekommen?
Klaus Hoffmann: Wenn er diesen Satz wie eine Antithese nimmt, sie dreimal in die Luft wirft und sagt: Niemals, die Reise geht weiter. Es ist einfach Quatsch. Ich hätte das Album auch Amarcord betiteln können: Das heißt in einem italienischen Dialekt "Ich erinnere mich", und mit eben diesem Gedanken beschäftige ich mich schon die letzten drei Alben - so gesehen ist da jetzt etwas angekommen. Aber ich gehe natürlich hoffentlich weiter. Doch das Ankommen ist ein Ideal, ein romantisches Bild - den Aquamarin kannst du jetzt auch in die Luft werfen und gehst weiter . . . was haben Sie eigentlich gefragt?
Wann kommt Klaus Hoffmann bei sich an?
Ich habe einmal ein Lied gemacht, das "Zeit zu leben" heißt und für das ich die Zeilen eines Mauer-Graffitis aufgenommen habe: "Halt es fest, sagt der Kopf - lass es los, sagt das Herz." Nicht der Fall ist der Tod, dieses Verlieren und Loslassen - das Festhalten ist im Grunde der Sterbevorgang. Schwer zu verstehen für solch einen Festhalter wie mich. Insofern ist der Aquamarin vielleicht ein kindlicher Ausdruck, um einmal etwas anzustiften, das außerhalb der politischen Korrektheit und meiner sonstigen Hausordnung liegt.
Was Ihnen weiterhin wichtig scheint, ist das Pathos - passt es noch in unsere Zeit?
Nein, überhaupt nicht - aber es wird wiederkommen. Schauen Sie doch einmal in den deutschen Bundestag: Dort nutzen sie auf der rechten Seite das Pathos, um laut zu werden. Andererseits: Was ist Pathos eigentlich? Bei den Franzosen würdest du sagen, es gehört dazu, wenn Brel mit den Ohren gewackelt und sich im Grunde bis zur Karikatur vernichtet hat auf der Bühne - das nannten die dann sich selbst zu verbrennen. Im Gegensatz zu den langweiligen deutschen Liedern, die noch bis vor nicht allzu langer Zeit auf einer austauschbaren Tonspur liefen . . . Doch zum Glück gibt es jetzt wieder mehr, die pathetisch daherkommen.
Pathos bewegt also schon noch?
Ja, und du musst es auch genießen, denn ein Lied ist doch kein sozialromantischer Diskurs über das Ende einer Dienstfahrt! Im Grunde ist doch alles Pathos: Schau dir etwa die Posen der Rock’n’Roller an - und eben das will ich doch auch und deswegen ertrage ich es auch so gern.
Sie haben im Laufe Ihrer bald fünf Bühnenjahrzehnte mehr als 600 Lieder geschrieben - gab es da nie die Angst, sich zu wiederholen?
Absolut - das macht man ja auch. Aber es ist doch völlig unwichtig - entscheidend ist, dass du es machst. Ich hoffe doch auch, dass ein Bob Dylan sich wiederholt, und kaufe mir sein neues Album, um eben das zu hören.
Ihr musikalischer Papa, Charles Aznavour, dem Sie auch ein Lied auf Ihrem aktuellen Album gewidmet haben, ist im Vorjahr gestorben - ist damit auch in Ihnen etwas gestorben?
Ich war auf einer Fähre von Dänemark nach Sylt, als ich die Nachricht auf meinem Handy las - und das hat mich geschockt. Das war ähnlich wie beim Tod der Knef, die ich auch sehr verehrt und geliebt habe, gerade im musikalischen Bereich. Doch etwas gestorben? Nein, Aznavour ist für mich ebenso wenig gestorben wie ein Yves Montand oder ein Jacques Brel - da bin ich kein Apotheker, denn ich will ja nichts erhalten oder eine Mode bewahren, sondern bin froh, meine Musik machen zu können. Und die ist eben durchzogen von diesem Blümeranten und auch ein wenig Parfümierten dieser Zeit.
Einer Zeit, die sich nicht nur in
Ihren Liedern widerspiegelt, sondern auch in Ihrem Publikum, das mit Ihnen älter wird. Haben Sie keine Ambitionen, mehr jüngere Menschen in Ihre Konzerte zu locken?
Soll ich mich wie einige Kollegen hinstellen und sprachlich auf die Kacke hauen, um einen Jugendslang vorzugeben? Das würde ich nie machen. Aber deshalb bin ich trotzdem noch nicht im Altersheim unterwegs und habe davor auch keine Angst: Hauptsache, ich mache es gut.
Der Vorteil des Alters sei, so haben Sie einmal gesagt, dass man schon eine Menge erlebt habe - aber werden damit nicht auch die Zukunftsängste größer?
Bestimmt. Doch Ängste begleiten uns ohnehin ein Leben lang. Ich finde es etwa einfach immer wieder unglaublich, dass wir uns hier irgendwann verabschieden müssen. Ein Regiefreund von mir war schlicht beleidigt durch die Tatsache, dass er sterben muss - und Woody Allen hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, als er die Frage gestellt bekam, wie er zum Tod stünde. Er hat geantwortet: Ich bin dagegen.
18. Oktober 2019, 19.45 Uhr
Fernsehen Österreich ORF3
Sendung "Kultur heute"
Verleihung Verdienstorden des Landes Berlin
Am 01. Oktober 2019 um 14 Uhr bekam Klaus mit 12 weiteren Preisträgern im Roten Rathaus in Berlin vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller,
den Verdienstorden des Landes Berlin überreicht.

Foto: Thomas Moser
Klaus Hoffmann in Griechenland
Am 07.11.2017 erschien in Griechenland und Zypern eine CD mit Liedern von Klaus Hoffmann in griechisch, gesungen von Michail Sicas und übertragen von Stamatis Gkikas
https://www.youtube.com/watch?v=d2ieESyWGBU
www.ogdoo.gr/diskografia/nees-kyklofories/michail-sicas-se-arxaio-nero

Auch bei Amazon bestellbar!

Die Titel sind:
1. Als wenn es gar nichts wär
2. Von dieser Welt
3. Daß ich Dich lieb
4. Ich gehe in ein anderes Blau
5. Ich bin zu müde um höflich zu sein
6. Blinde Katharina
7. Morjen Berlin
8. Zittern vor den Frauen
9. Der Zorn der bösen Affen
10. Für det bißchen Zärtlichkeit
11. Eine Schönheit ist sie nicht
12. Berliner Sonntag
13. Mach das Licht noch einmal an