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Claudia | 20.03.2026 | 13:32
Lieber Klaus!
Bei meinen Spaziergängen – und dem mal mehr, mal weniger erreichten Ziel, die berühmten 10000 Schritte pro Tag zu erreichen – habe ich mir das Hören von Hörbüchern zur Gewohnheit gemacht. Vor einigen Tagen hörte ich unterwegs „Nein sagen“, das neue Buch von Matthias Brandt.
Sobald ich wieder zuhause war, legte ich „Zeit zu leben“ in den CD-Player und spielte „Stein auf Stein“, denn als Brandt las: „Ich höre wieder Töne, die ich für überwunden hielt … Eine kurze Weile schienen sie verschwunden zu sein, … jetzt kommen sie zurück“ hatte ich sofort die Zeilen: „Ich hör ein Stück deutscher Geschichte, aus jedem schmalen, bittren Mund“ und „Sie sind gefährlich, die da wieder nach Ruhe und nach Ordnung schrein“ im Ohr.
Vielleicht singst Du das Lied auch bei Deinem Konzert am 27. in der Philharmonie, auf das ich mich schon sehr freue.
Die Konzertkarte war übrigens das Weihnachtsgeschenk meiner „großen“ Schwester, die mich vor nunmehr über 30 Jahren zum ersten Konzert „mitschleppte“. Ich weiß noch, wie ich ihr damals (etwas widerwillig; Hoffmann – wer?) die Potsdamer Straße entlang zum Wintergarten hinterhertrabte. Wir saßen auf dem Rang und nach einigen Problemen mit dem Ton zu Konzertbeginn lauschte ich immer gebannter Deinen Liedern und Geschichten. Bevor Du an jenem Abend „Stein auf Stein“ sangst, sagtest Du: „Ich sah den Hass: Er jagte übern Alexanderplatz. Fidschis klatschen. Ich sah die Gewalt: Sie droschen solange auf ein paar Ausländer ein, bis sie Verzeihung stammelten. Ich sah den Gehorsam: Wir standen in kleinen Gruppen und schauten zu.“ Für einen Augenblick herrschte Stille, sah man die Betroffenheit in den Gesichtern vieler Konzertbesucher und irgendwie blieb mir dieser kurze Moment so stark in Erinnerung, dass er sofort wieder da war beim Hören des Buches.
Heute – so viele Jahre später - sitzen vielleicht einige dieser „Jäger vom Alexanderplatz“ demokratisch gewählt in Parlamenten und versuchen, die demokratischen Grundlagen, der sie ihre Wahl mitsamt aller damit verbundenen Privilegien verdanken, von innen heraus zu zerstören. Und wenn in den Nachrichten gemeldet wird, dass im EU-Parlament Politiker konservativer Parteien mit Rechten klüngeln, ein milliardenschwerer deutscher Industrieller der CDU zur Koalition mit der AfD rät und der Ex-VW-Chef zum „Einreißen der Brandmauer“ aufruft, wird einem die ungeheure und erschreckende Aktualität Deines Liedes wieder bewusst.
Ich gestehe, ich könnte den Text heute nicht zitieren, wäre das Konzert nicht unter dem Titel „Grüße aus der Hauptstadt“ vom RBB-Vorgänger B1 ausgestrahlt worden und hätte mir nicht vor einiger Zeit ein technikaffiner Zeitgenosse die Videokassette mit dem Mitschnitt digitalisiert. Auf jeden Fall bin ich Dir seit jenem Abend treu geblieben und werde – selbstverständlich mit meiner Schwester - da sein zur Feier Deines 75. – so, wie wir Deine runden Geburtstage zuvor mit Dir gefeiert haben und hoffentlich noch viele weitere werden feiern dürfen und ja, und vielleicht findet auch „Stein auf Stein“ Eingang in die Titelliste. Ich würde mich sehr freuen.
Bis nächsten Freitag! Bleib gesund. Viele liebe Grüße, Claudia
Henriette | 06.03.2026 | 14:10
... entdeckte eben - und lauschte dann 'Ich geh auf deinen Straßen'. Wie schön es ist, Euch Freunde tanzen zu sehen ... saß in einem TouristInfoSaal : Euer Lied schenkte sich überallhin - Menschen verweilten und lauschten mit . Es ist wie ein Fest gewesen . Sonne gab ihrs dazu . Unvergessen!
Anja | 20.02.2026 | 16:37
Lieber Klaus,
Danke für den schönen gestrigen Abend in Düsseldorf mit neuem Pianisten, viel Witz, schöner Stimme und guter Songauswahl. Ein Traum wurde wahr: mein Sohn begleitete mich gestern. Ich bleibe dabei: Klaus Hoffmann ist Medizin !
Bleiben Sie uns noch ganz lange erhalten.
Herzliche Grüße, gerne auch mal wieder in Bonn !?
frank und ralf | 15.02.2026 | 17:25
huhu klaus
ich bin...wir sind...du bist...nikolai ist... donnerstag in düsseldorf...
freuen uns wie bolle denn da wird eine insel sein.
auf einen wunderschönen abend ❤️

ralf ❤️ frank
Peter Lindemann | 09.02.2026 | 15:42
Lieber Klaus Hoffmann,
seit 1979 dicker Fan von Ihnen schreibe ich Ihnen mal diese Zeilen. Aber wie sich - bei allem Respekt - das "Ihnen / Sie" hier anhört - unter quasi Gleichaltrigen, exakt ein Jahr jünger, und dann auch noch - aber nur in bescheidenem Ausmaß - selbst Musikus? Aber wie gesagt, in allem Respekt.

Neulich - bezeichnenderweise im November des vergangenen Jahres - habe ich endlich die Tabulatur für diesen wunderschönen Song "Novembermorgen" gefunden, in Ihrem schönen "Songbook". Daaankeschön! Der Song gehört zu meinem Soundtrack seit dem Erscheinen in den Siebzigern und ist so frisch wie von gestern.
Jetzt kann ich endlich diese traumhafte Gitarre im Hintergrund spielen. Wie wunderbar zart! Zart wie der Mann!
Ihre (Ich bleibe beim respektvollen "Sie") Biographie "Als wenn es gar nichts wär" hat mich seinerzeit beim Lesen sehr gefesselt, weil sie so schön persönlich und dennoch zurückgenommen geschrieben ist und mich im Nachhinein bestätigt und bestärkt in meinem eigenen Tun und Sein.
Ja, manche Dinge hätte ich auch noch etwas beherzter anpacken können, klar! Aber im beschaulichen Freiburg damals zu Schulzeiten herrschten andere Vibes als im schnoddrigen West-Berlin, und bei manchen von mir angestellten Sachen bleibt meinen Zuhörern ja trotzdem manchmal die Spucke weg.
Hauptsache, man kann mit Schmunzeln zurückblicken.
Zu meinem Glück bin ich längst selbst "West-Berliner".
Was auch schön ist und mich immer noch ein bisschen erfüllt, ist unser flüchtiges Zusammentreffen (ich war nur Zuschauer) in Wiesbaden nach Ihrem Konzert im Kurhaus im November 1979 (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt) in einer nahe dem Kurhaus gelegenen Kneipe. Ich saß mit meiner Clique in der oberen Etage, Sie mit Ihrer Gang (noch mit Jörg Suckow) am Nebentisch, und beim Gehen grüßten wir uns mit einer derart spontanen und herzlichen Verbindlichkeit in den Augen, zu der sich manche Zeitgenossen erst nach Jahren des Prüfens und Zauderns hinreißen können. Oder nie.
Was für ein schöner Moment. Da braucht niemand eine Autogrammkarte!
Kürzlich in der Bar jeder Vernunft gleich zwei Abende hintereinander bei Ihnen, und wieder ganz vorn gesessen, dachte ich, "Ah, schön! Wieder zuhause!" Beide auf ihre Weise.
Danke dafür und für all die Inspiration, bei sich zu bleiben!
Lohnt sich!
Herzlich, Peter Lindemann
Uwe Koop | 08.02.2026 | 18:52
Lieber Klaus Hoffmann!

Am 28. März in Hamburg, in der guten alten Musikhalle/Laeiszhalle, wie seit Jahrzehnten, Klaus Hoffmann, diesmal zum Geburtstag des Künstlers - und an meinem Geburtstag. Große Freude!
Am 25. November 2024 haben wir nach dem Konzert beim Signieren des Programmheftes kurz über "Warum ein Junge bleibt" gesprochen. Ja, war die Antwort, schöne Idee, könnten wir mal wieder machen ...
Vielleicht am 28. März in Hamburg? Das wäre wunderbar!

Herzlichste Grüße, mit allen guten Wünschen!
Uwe
Claudia | 28.01.2026 | 12:22
Für alle Interessierten: heute war der Termin für das Sängertreffen in Neuhardenberg bei Facebook zu finden. Tragt Euch den 27. Juni in den Kalender ein. ????
IrMa | 25.01.2026 | 20:40
Lieber Klaus Hoffmann, wir vermissen sie in München. Wann werden wir sie dort wiedersehen?
Henriette | 24.01.2026 | 21:40
Guten Abend Klaus Hoffmann,

schön ists gewesen - dies'gute Gespräch in 'Der Tag' hören zu dürfen. Und von Julius zu hören, und Deine Frau kennenzulernen - liebe Grüße! . und Deinen Bruder .
Ich höre seit einiger Zeit sein 'Das Raunen in den Bäumen' sogern. Es ist kostbar. Die Bilder, die er hineinzeigt auch. Eines davon : ein Kind im Liegestuhl u Cola und Salzstangen behütend. Vielleicht das erste Mal. Ganz genauso ist mein Blick gewesen, als ichs das erste Mal zusammen genießen durfte ...
Übrigens, das Gedanken-Hin-und-Her mit der Moderatorin zum Thema Kater war lustig.
Mir ists wichtig, beim Thema 'Reiten' mitzufühlen. JA, schenk Dir diesen Traum. Das geht auch mit 75. Ein liebes Pferd, ein guter Behütender Mensch und ein angenehmer Weg machen ES möglich. ... hatte selber 2014 einen Glücksfall erlebt : bin zu dieser Zeit Küsterin gewesen. Eine über 80jährige Dame kam jeden Sonntag zum Gottesdienst. Einzige Katholikin . Der Weg nach Bergen war ihr zu weit, zur katholischen Kirche. Sie hatte St.Johannis zu Sassnitz liebgewonnen.Eines Tageas fragte sie mich, ob ich mit ihr ausreiten würde. 30 Jahre lang hatte ichs nicht mehr erlebt. Mein Pferd war gestorben, und ich kümmerte mich nur noch um die Anderen, indem ich sie jeden Tag zur Koppel führte. Damit sie glücklich sein konnten.
Als sie fragte, damals 2014 - fühlte ich ein inneres JA ! Auch weil sie erzählte, daß es ein Nordfriese sein würde, den ich im Wald reiten dürfte. Schon immer träumte ich davon - damals, so einen schwarzen Starken mit diesen zottigen Fesseln im Gelände reiten zu dürfen. Doch es begegnete mir keiner.
Ich mußte wohl erst diese Dame kennenlernen.
Und es ist wundervoll gewesen. Nur ein Schaffell als Sattel - im kühlen Wald, begleitet von Astrid Jahn, der Reitlehrerin, ein kluger mitfühlender Mensch; sie erzählte mir von ihrem Traum, nach Irland auszuwandern ...

Nie will ich diesen glücklichen Tag vergessen ! Im Wald, würzige Luft, Verbundenheit mit dem Schwarzen ... Ich erkannte, ich hatte nichts verlernt.

JA - wenn es wieder warm draußen ist, erfüll'DIR diesen Traum .

Als Astrid dann wirklich nach Irland gezogen ist, bekam einer der Schwarzen Weideland auf Ummanz beim Bauern Lange. Er wird Astrid sicher sehr vermißt haben ...
Der ganze Tegelhof ...

Alles Gute für Dich und Deine Lieben! Eine wohlige Zeit bis zum Geburtstag im März . und ein herzlicher Gruß von mir .
frank und ralf | 15.01.2026 | 20:36
Oha, wir dürfen uns in Hannover auch auf Heinz Rudolf Kunze freuen, na wenn das mal keine Geburtstagsüberraschung ist.
Toll ❤️ bis dahin...frank und ralf
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